Integration im Sportverein


                                                                   
 


Vereinsvorsitzender zur Integration

 

Sport im Verein hat eine enorme Integrationskraft und ist zugleich
ein Ort, an dem Integration ganz praktisch stattfindet

 

Sport ist für viele Flüchtlinge der erste wirklich echte Integrationskontakt mit Deutschland.
Davon bin ich überzeugt!

In unserem Sportverein TSV Zarpen können wir, Kameradschaft, Freundschaft aber auch die Vermittlung von Werten wie Fairness, die Einhaltung von Regeln, Hilfsbereitschaft, bis hin zur Sprachförderung anbieten. 

Es gibt außerhalb wie auch im Verein Ablehnung und Zustimmung.

Ich hege die Vorstellung, dass die Zustimmung und die Bereitschaft unserer Mitglieder überwiegen. Geht es doch darum, den Menschen etwas Ablenkung und Zugehörigkeit zu bieten. Wenn wir es ernst meinen, kann Integration gelingen.  

Durch gemeinsames Sporttreiben von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund soll die gegenseitige Toleranz sowie die gesellschaftliche Integration der Zugewanderten gefördert werden (Integration durch den Sport). Gelungene Integration bedeutet, sich einer Gemeinschaft zugehörig zu fühlen. Sie bedeutet die Entwicklung eines gemeinsamen Verständnisses, wie man in der Gesellschaft zusammenlebt. Zuwanderung kann deshalb nur als wechselseitiger Prozess gelingen. 

Aufgrund der Krisensituationen in vielen Ländern nimmt die Anzahl von Flüchtlingen weiter zu. Für 2015 ist von zehn- bis zwanzigtausend neuen Flüchtlingen, allein in Schleswig-Holstein auszugehen. Ca. 2500 Flüchtlinge werden in Stormarn bis zum Jahresende erwartet, darunter auch viele Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Welche Kommune wie viele Hilfesuchende aufnimmt, richtet sich nach der Zahl der Einwohner. 

Der TSV Zarpen unterstützt die Integration von Flüchtlingen tatkräftig.

Wir nehmen Flüchtlinge zu einem 0.- € Beitrag in den Verein auf und organisieren zumindest in einem uns möglichen Rahmen auch die erste Sportausrüstung, sofern machbar über Spendenaufrufe.

 

 

Versicherungsschutz für Asylbewerber und Flüchtlinge in Sportvereinen

Der Landessportverband Schleswig-Holstein (LSV) hat mit der ARAG-Sportversicherung einen Zusatzvertrag für die Versicherung von Asylbewerbern und Flüchtlingen, die sportliche Angebote in den LSV-Mitgliedsvereinen nutzen, abgeschlossen.

Mit dieser Regelung erhalten sportlich aktive Flüchtlinge und Asylbewerber die gleiche Absicherung wie reguläre Vereinsmitglieder. Dieser Zusatzvertrag gilt seit dem 20. Januar 2015. Der LSV übernimmt den Versicherungsvertrag, um seine Vereine und Verbände von zusätzlichen Kosten zu entlasten.