Spielberichte (I.Herren)


2017/2018

14.Spieltag
TSV ZARPEN I - VfL Rethwisch AUSGEFALLEN
Der Platz ist nicht bespielbar. Ein Nachholtermin steht noch nicht fest.


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13.Spieltag
VfR Todendorf I – TSV ZARPEN I 1:4 (0:4)

Nachholspiel = Spitzenspiel. Am 2.Spieltag musste die Partie in der Mitte der zweiten Halbzeit auf Grund eines Gewitters abgebrochen werden. Ein Gewitter war zwar nicht in Sicht an diesem Dienstagsmittag, aber so richtig schön war es auch nicht. Nass, grau und kalt. Der Platz war vom Spiel der zweiten Mannschaft des VfR bereits ordentlich umgepflügt und so sollte heute wohl keines der neuen weißen Trikots sauber bleiben (Wahnsinn, sehen die Jungs gut aus!). Etwas kurios waren die Linien auf dem Platz. Entweder waren keine zu erkennen oder es gab gleich drei Stück - von denen keine gültig gewesen ist. So musste der Strafraum mit Markierungs-Hütchen gekennzeichnet werden.

Die beiden formstärksten Mannschaften der letzten Wochen standen sich heute auf dem Sportplatz am Rönnbaum gegenüber. Todendorf spielt als Aufsteiger eine furiose Saison und konnte bereits 7 Siege feiern. Wir waren also gewarnt und wussten das eine richtig starke Leistung nötig sein werden würde um hier was mitzunehmen.

Trainer Ikone Günter „Aki“ Schmidt musste im Vergleich zum Spiel am Sonntag in Siek auf einer Position wechseln und schickte die folgende Elf auf den Platz.

Tor: Stefan
Verteidigung: Dennis, Jonas, Torge, Paddy
Mittelfeld: Sören, Hassan, Andy, Eugen
Angriff: Bobby, Maurice
Ergänzung: Inge, Marten

Halbzeit 1

Tja, was soll man da schreiben. Eigentlich ist so eine Halbzeit ja perfekt für jeden Autor eines solchen Berichtes. Doch was der TSV da in den ersten 45 Minuten auf die Platte gezaubert hat: Alter Harry, leck mich doch am Zückerli, war das geil.
Zweikämpfe: Top. Laufbereitschaft: Top. Wille: Top. Einsatz: Top. Teamgeist: TOP. Chancenverwertung: Top. Jeder hat von der ersten Sekunde gezeigt das es heute nur einen Sieger geben wird: TSV ZARPEN.

Selbst Fiet, Hannelore und Peter - die treuesten der treuesten Fans unserer Mannschaft, welche den TSV schon unterstützt haben als wir alle noch mit der Rassel um den Tannenbaum gelaufen sind, konnten sich nicht an so eine bärenstarke ersten Hälfe erinnern. Das hat richtig Spaß gemacht.

Also alle Anschnallen und die Rückenlehne in eine aufrechte Position bringen, es geht los.

Den ersten Knaller zündete Bobby bereits nach 6 Minuten. Nach klasse Pass von Eugen ging Bobby ins 1 gegen 1 den Torhüter. Mit einer breiten Brust (mindestens so breit wie der Oberschenkel von Lukas Podolski) lupfte er den Ball eiskalt über den Keeper ins Tor. Bei einem Stürmer der zuletzt ordentlich Scheiße am Stiefel hatte ist das natürlich völlig klar den Ball so zu machen.  Abgezockt.

Wir ließen die Hausherren überhaupt nicht ins Spiel kommen und erstickten jegliche Angriffsbemühungen im Keim. Wir störten das Aufbauspiel früh und setzten uns in der Hälfte des VfR fest. Nach 15 Minuten konnte Bobby im Strafraum nur per Foul gestoppt werden. Folgerichtig gab es Elfmeter für unsere Mannschaft. Hassan übernahm die Verantwortung und wurde dieser auch gerecht. 2:0. Unsere mitgereisten Fans kamen aus dem Stauen kaum noch raus. Was für ein starker Beginn.

Jetzt erinnerten nicht mehr nur die neuen Trikots an das weiße Ballett Real Madrids aus den 50er und 60er Jahren. Die Spielfreude kam den Jungs nur so aus den Ohren. Das Ganze gipfelte dann in Minute 25 im 3:0 für Blau-Weiß. Eine bockstarke Kombination schloss unsere Maschine Eugen mit einem super Tor ab. Danach war erstmal ein bisschen Luft holen angesagt. Aber wir blieben die spielbestimmende Mannschaft und drängten auf den vierten Treffer. Kurz vor der Pause durfte dann erneut gejubelt werden.

Nachdem Eugen mit seinem Vollspann-Schlach am Torhüter gescheitert ist, setze Morris nach und verwandelte gekonnt zum 4:0.

Laut übereinstimmenden Fake-News wird Joachim Löw später sagen das er noch nie so beindruck gewesen ist. Auf Nachfragen des Journalisten auch nicht im Halbfinale gegen Brasilien als es nach 30 Minuten 5:0 gestanden hatte. Dies sei schließlich von Anfang an der Matchplan gewesen.

Alter was für eine erste Halbzeit. Der Drops ist gelutscht, die Messe gelesen. Oder?

Halbzeit 2

Leider konnten wir den Zauber der ersten Hälfte nicht mitnehmen und überließen den Gastgebern jetzt mehr und mehr das Spiel. Vielleicht war es das zweite Spiel auf einem tieften Platz innerhalb von 3 Tagen, oder die Sicherheit eines 4:0. Auf jeden Fall machten wir den Gegner ohne Grund stark und nahmen kaum noch am Spielgeschehen teil. Nach 65 Minuten kam der VfR zum Anschlusstreffer. Einen zu kurzen Rückpass auf Stefan gelangte zum Stürmer der Roten und führte schließlich zum Gegentor.

Eigentlich nichts los. Noch 20 Minuten, drei Tore vor. Doch wie das halt so ist witterte Todendorf Morgenluft. Ging hier noch was? Ein langer Ball über Stefan hinweg segelte in Richtung Tor und klatsche dann doch noch irgendwie gegen den Pfosten. Puh!

Jetzt waren wir besser drin und nahmen den Kampf voll an. Ganz im Stile des Titans Olli Kahn zeigten wir Eier und warfen uns in jeden Zweikampf. Kein Trikot war mehr sauber und durch den oder anderen Konter hielten wir den Gegner weg vom Tor.

In der Schlussminute noch etwas sehr Schönes: Inge feierte nach gefühlten 2 Jahren Verletzungspause sein Comeback. Sauber Junge!

Dann war es vollbracht. Auswärtssieg!!! Ein intensives aber sehr faires Spiel gegen eine starke Mannschaft aus Todendorf mit einem am Ende verdienten Sieger.

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12.Spieltag
SV Siek I - TSV ZARPEN I

Die Redaktion hat sich die ganze Nacht den Kopf zerbrochen welche Schlagzeile für dieses Spiel wohl am geeignetsten ist. Bei kalter Pizza, 14 Litern eines zuckerhaltigen Getränkes welches auch Sport-Events veranstaltet und, wenn es denn stimmt, den Fussball zerstört, sowie 2 Stangen Kippen grübelten die Redakteure bis spät in die Nacht. Es wurden die besten Schlagzeilen einer großen deutsche Boulevard-Zeitung als Ideengeber zu Rate gezogen:

„Unglaublich: Vom Dackel der Schwiegermutter entmannt“

„Litti, Wutti, Klinsi – Bumm, bumm, bumm!“

„Kannibale wünscht sich Bockwurst zu Weihnachten“

Als man sich ohne Ergebnis verabschieden wollte bekam der Chef-Redakteur eine SMS mit folgendem Inhalt: „Glückwunsch zum Sieg in Siek“.  Der Jubel kannte keine Grenzen mehr. So ungefähr musste sich die Belegschaft des Kennedy Space Centers gefühlt haben als Apollo 11 erfolgreich auf dem Mond aufsetze (wer’s glaubt…). Es wurde geweint, gelacht und getanzt. Die Schlagzeile stand: Sieg in Siek. Kurz, knapp, perfekt.

So viel Kreativität hätten wir unserer Mannschaft gewünscht doch viel das Spiel beim SV Siek eindeutig in die Kategorie Arbeitssieg. Wenig guter Fussball, dafür viel Leidenschaft und Kampf. Im neuen Auswärts-Dress waren die Ziele klar formuliert. Gut aussehen und noch besser spielen, 3 Punkte mitnehmen und in der Tabelle nach oben klettern. 3 von 4 Zielen erreicht. Passt.

Tor: Stefan
Verteidigung: Dennis, Torge, Niklas, Jonas
Mittelfeld: Sören, Hassan, Paddy, Eugen
Angriff: Maurice, Bobby
Ergänzung: Andy, Marten

Halbzeit 1

Die Geschichte der ersten 45 Minuten ist schnell erzählt. Vielen lange Bälle (wirklich viele). Also so wirklich richtig viele lange Bälle. Einen Haufen Zweikämpfe und insgesamt wenig fürs Auge. Eine Großchance auf beiden Seiten gab es dann aber doch. Morris fehlten nur Zentimeter zum Torerfolg und auf der anderen Seite parierte Stefan stark im 1 gegen 1. Mit einem 0:0 der schlechteren Sorte ging es in die Kabinen.

Halbzeit 2

Man musste kein Prophet sein um vorherzusehen, dass der zweite Durchgang kampfbetont bleiben würde und dass ganz große Spektakel nicht mehr stattfinden würde. Auch der bis dahin sehr souveräne Schiedsrichter welcher eigentlich als entspannter Vertreter seiner Zunft bekannt ist, sorgte mit zahlreichen, durchaus fragwürdigen, Entscheidungen für eine ganze Menge Unruhe.

Unbeirrt dessen wurde das Spiel jetzt offener. Wir schafften es häufiger in die gefährliche Zone und hätte durch Bobby beinahe das 1:0 erzielt. Der Ball trudelte aber hauchzart am Pfosten vorbei. Die Hausherren blieben, wie der Schuster seinen Leisten, ihrem Spielstil treu. Lange Suppe nach vorne. Beinahe jeder Freistoß wurde vom Torhüter ausgeführt und gnadenlos nach vorne geknüppelt. Torgefahr sollte zu keinem Zeitpunkt mehr entstehen. Wir blieben dran und waren dem Tor zum 1:0 näher als der HSV an einem Bundesligasieg. Nach 77 Minuten sorgte der Man of the Match Hassan „Hasi“ Sayehg für die Erlösung. Nach einem Freistoß von Dennis saugte er den Ball nahezu magnetisch an und tanzte noch schnell einen kleinen Walzer mit der Abwehrreihe der Gastgeber. Platziert ins lange Eck gelegt die Murmel. Unhaltbar. Explosion auf der Bank und Hasi wurde unter einem Berg von Menschen begraben.

Die letzten 15 Minuten wurde es dann natürlich nochmal spannend. Wir ließen Siek nicht mehr dazukommen hier noch was mitzunehmen und verteidigten bärenstark. Bei Abpfiff war allen die Erleichterung anzumerken. So ein dreckiger Arbeitssieg schmeckt natürlich besonders gut. Zur Belohnung gab es Tabellenplatz 4.

Nach dem Spiel

Es geht Schlag auf Schlag weiter. Morgen am Dienstag den 31.10.17 dürfen wir zum Auswärtsspiel nach Todendorf. Der Aufsteiger spielt ein furioses Runde und steht aktuell auf Platz 2 der Tabelle. Anpfiff ist um 14 Uhr

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11.Spieltag
SV ZARPEN I – SG GWS Bliestorf 2:2 (1:1)

Man muss auch einfach mal zufrieden sein. Am Ende steht ein gewonnener Punkt, die Serie von 6 Spielen ohne Niederlage und im Otto-Dechert-Stadion sind wir noch immer unbesiegt.

Klar willst du als Fussballer immer gewinnen. Du gibst alles und bist immer der Überzeugung besser zu sein als der Gegner. Auch wenn du z.B. in einem Pokalfinale 5:2 verlierst. Ein Bayern-Syndrom sozusagen. Doch gibt es immer mal wieder so Tage an denen das letzte bisschen irgendwie nicht gelingen will. So auch im Duell gegen SG GWS Bliestorf. Trotz zweimaliger Führung gelang es uns nicht den Sieg einzufahren. Ein starker Stürmer und zwei individuelle Fehler sorgten für ein Unentschieden an diesem herrlich unschönen Herbst-Sonntag.

Aufstellung

Tor: Stefan
Verteidigung: Dennis, Torge, Paddy, Jonas
Mittelffeld: Christoph, Sören, Eugen. Andy
Angriff: Hassan, Maurice
Ergänzung: Marten, Niklas, Jan, Bobby

Durch einen Stormarn Klassiker aus dem oberen Regal zwischen unserer zweiten Mannschaft und dem SV Meddewade gelockt, war das Otto-Dechert-Stadion gut gefüllt. Die Tribüne bot Schutz vor Wind und Wetter und zum Bierchen war es dann ja auch nicht mehr weit. Eigentlich hat ein Fan vom Amateurfussball es doch richtig gut. Während die Spieler sich bei Regen und Sturm über den Acker quälen sitzt der gemein Fan auf seinem Sitzkissen, schlürft 1-14 Bier, gönnt sich eine doppelläufige Statdionwurst mit allen Extras (Toast und Senf), gibt den übrigen Besuchern seine qualifizierte Fach-Meinung zum vermeintlich schlechtesten Pass eines Spielers den er je gesehen hat zum besten, ob diese nun wollen oder nicht, und garniert das alles mit einem „den hätt ich mit verbundenen Augen und auf einem Bein reingemacht“. Dass seine aktive Zeit ungefähr 40 Jahre her ist, er als Vorstopper für gebrochen Beine (eigene und fremde) gesorgt hat und seine hochgelobte Bezirksklasse von damals, der heutigen C-Klasse entspricht, vergisst er gerne. Doch ohne treue Seelen wie diese wäre unser geliebter Sonntag nicht dasselbe. Echt. Schön.

Das Spiel war 3 Minuten jung (die Fans also beim vierten Bier) da besorgte Eugen die frühe 1:0 Führung für Blau-Weiß. Ein Traumstart für unsere Mannschaft. Nach Freistoß von El Capitano Torge drückte Eugen das Leder per Kopf über die Linie. Auf der Tribüne hallte es: „Ich hol nochma n‘ Runde“.

Wir blieben am Gas. In der Folge kamen wir zur 3 klaren Chancen, welche leider alle ohne Erfolg blieben. Auf tiefen Platz und durchgehendem Regen entwickelte sich ein Kampfspiel. Nach ca. 15 Minuten nahm dann auch der Gast aus Siebenbäumen am Spielgeschehen teil, konnte jedoch keine klare Aktion in Richtung Tor fahren. Wir hatten im ersten Durchgang alles im Griff und mussten dennoch mit einem 1:1 in die Kabine.

Einmal nicht ideal gestanden und leicht verschätzt -  das kann reichen, wenn dann jemand am Ball ist der weiß wo das Tor steht. Ein langer Ball landete beim Stürmer der Grün-Weißen, leider fehlte es hier an der Feinabstimmung in unserer Defensive und so konnte der Gast zum schmeichelhaften Ausgleichstreffer kommen. Ärgerlich.

Jetzt war Halbzeit und auf der Tribüne wurde die erste Hälfte fachmännisch, fair und angemessen diskutiert. Die einhellige Meinung: Mehr Bier!

Der Platz wurde auch im zweiten Durchgang nicht viel besser und saubere Spielzüge blieben eine Seltenheit. Also musste ein Standard her. Freistoß von der rechten Seite durch Dennis, mustergültig auf den Kopf von Eugen. Den wuchtigen Kopfstoß konnte der Keeper der Gäste noch parieren, doch war er beim Nachschuss durch Eugen „Die Maschine“ Gertje machtlos. 2:1! 4 Tore in den letzten beiden Spielen. Eugen definiert das Wort „Lauf“ völlig neu. Bockstark.

Das Spiel bleib eng und wir wussten es würde ein langer Weg werden. Eigentlich standen wir Defensiv gut und ließen außer eingingen Standard-Situationen nicht zu. Doch wie schon beim Gegentor zum 1:1 führte ein individueller Fehler zum zweiten Gegentreffer.

Ein langer Ball auf die linke Strafraumseite landete beim Stürmer der Grün-Weißen, eigentlich nichts los, doch entschied sich unser Keeper aus dem Tor herauszulaufen um den Ball zu erreichen. Warum? Daran arbeiten Aiman Abdallah und das Team von Galileo Mystery noch immer. Der Stürmer erkannte die Situation und lupfte den Ball ins Tor. Auf der Tribüne ein trockenes: „Ich kann gar nicht so viel trinken wie ich kotzen will… aber ich versuche es trotzdem. Prost.“

Letze Woche noch gehalten wie Hans Tilkowski im Finale 54 gegen die Ungarn und heute eher im Stile eines Tomislav Piplica im Spiel 2002 gegen Gladbach. So ist das als Torhüter. Aber es waren ja noch knapp 25 Minuten auf der Uhr.

Die Truppe versuchte alles. Der Einsatz war top. Jeder haute sich rein und wollte unbedingt den Sieg. Aber das letzte bisschen Glück fehlte und so mussten wir uns am Ende mit dem Punktgewinn begnügen.

Bis zum Winter sind es jetzt noch 6 Spiele. 4 davon finden Zuhause statt. Jetzt geht es erstmal zum SV Siek. Am Sonntag den 29.10.17 ist bereits um 14 Uhr Anpfiff.

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10.Spieltag
SV Hammoor - TSV ZARPEN I 0:2 (0:1)

Tore:

31. Min Eugen, Torge
65. Min Eugen, Christioph

Aufstellung

Tor: Stefan
Verteidigung: Torge, Paddy, Dennis, Jonas
Mittelfeld: Hassan, Sören, Christoph, Eugen
Angriff: Maurice, Tobias
Ersatzbank: Niklas, Yannik

Der Oktober zeigte sich anlässlich des Auswärtsspiels beim SV Hammoor nochmal von seiner besten Seite. War die Woche zuvor an Fußballspielen nicht zu denken da die Plätze im Kreis unter Wasser standen, konnte dieses Mal bei, für uns Nordlichter, hochsommerlichen Temperaturen gekickt werden.

Die Arena Hammoor war gut besucht und ein Sonntagsgedeck (Pils, Bockwurst, kluger Spruch) nach dem anderen wurde über den Tresen geschoben. Amateurfussball in seiner Urform. Und es war noch nicht mal angepfiffen worden.

In der Vorsaison konnte zwischen beiden Teams keine Sieger ermittelt werden. 0:0 & 2:2 hieß es in beiden Ligaspielen. In der diesjährigen ersten Pokalrunde konnten wir uns mit 3:1 durchsetzen. Der SVH spielte bisher eine durchwachsene Saison und hatte 4 Siege und 4 Niederlage auf dem Konto.

Trainer Ikone Aki Schmidt konnte nur auf 13, mehr oder weniger einsatzfähige, Spieler zurückgreifen. Arbeit, Krankheit und Verletzungen führten dazu das erstmal in dieser Saison ein Spieler unserer zweiten Mannschaft aushelfen musste. Yannik, vielen Dank an dieser Stelle für deine Unterstützung!

Halbzeit 1

Knallstart hoch zehn. Nach 2 gespielten Minuten setze der Stürmer der Hausherren den Ball an den Innenpfosten. Reflex Stefan, Klärung Dennis – alle wach. So einen Schock musste zuletzt Lothar Matthäus erleben als er herausgefunden hatte, dass seine aktuelle Lebensgefährtin schon (uralte) 22 Jahre alt ist und nicht wie angenommen 19. Der arme Mann.

Das man beinahe 2 Wochen nicht vernünftig trainieren konnte und der ein oder andere heute doch nicht bei 100% ist zeigte sich in den ersten 15 Minuten deutlich. Hammoor machte das Spiel und kam zu drei guten Chancen. Zweimal stark gehalten von unserem Keeper SM1 und einmal hauchdünn am Pfosten vorbei. Je länger das Spiel dauerte desto besser kamen unsere Jungs in die Partie. Zweikämpfe wurde gewonnen, zweite Bälle gesichert und erste Abschlüsse erzielt. Ein richtig gutes Spiel bis dato.

Wir standen hinten sicher und erhöhten den Druck auf die Hausherren. Nach einer halben Stunde gelang Eugen nach starken Zuspiel von unserem Capitano Torge das 1:0. Von links mit Tempo in den Strafraum und eiskalt ins lange Eck damit. Das gab natürlich Sicherheit und so konnten wir uns jetzt in der Hälfte der Gastgeber festsetzen. Bis zur Pause gab es auf beiden Seiten keine nennenswerten Chancen mehr und so ging es in die Kabinen.

Halbzeit 2

Zuletzt bereitete uns der Start in die zweite Spielhälfte immer wieder Probleme. Heute machten wir es besser und waren von Beginn an konzentriert bei der Sache. Im gesamten Verlauf der zweiten Halbzeit ließen wir keine Chance des Gegners zu. Catenaccio in Perfektion quasi.

Das Spiel war geprägt von vielen Zweikämpfen und gute Abwehrarbeit auf beiden Seiten. Wir versuchten viel doch kamen wir nur selten in die gefährliche Zone um wirkliche zwingende Aktionen zu fahren. Doch einmal ließ uns der SVH zu viel Raum und das nutzen wir eiskalt aus. Ein klassischer Konter wurde von Eugen mit dem Treffer zum 2:0 abgeschlossen. Nach traumhaften Sahnepass von Ede, dem ein oder anderen Zuschauer blieb da glatt die Bockwurst im Halse stecken so schön war der Pass, ließ er dem Schlussmann keine Chance und traf erneut ins lange Eck.

Einige weiteren Chancen hatte es noch gegeben doch wäre ein dritter Treffer dem Spielverlauf auch nicht angemessen gewesen. So blieb es beim verdienten 2:0 für Blau-Weiß die damit den 5 Saisonsieg feierten. Und endlich gab es mal wieder eine Zu-Null-Kiste vom Trainer. Herrlich!

Nächstes Spiel

Am Sonntag den 22.10.17 um 15:00 Uhr geht es Zuhause im Otto-Dechert-Stadion weiter. Gegner wir die Mannschaft von der SG GWS-Bliestorf II.

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9.Spieltag
TSV ZARPEN I - SSC Hagen Ahrensburg II Ausgefallen
Nachholspiel steigt am 26.11.17
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8.Spieltag
SV Türkspor Bad Oldesloe I - TSV ZARPEN I 1:1 (0:0)
Ganz ehrlich? Nö. Das macht doch keinen Spaß Leute.

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7.Spieltag

7.Spieltag
TSV ZARPEN I – SV Eintracht Lübeck I 7:3 (5:2)

Das Spiel gegen den Vertreter aus der Hansestadt fand ausnahmsweise bereits am Samstag statt, da am Abend das beliebte Zarpener Oktoberfest stattfinden sollten.

Bei besten Bedingungen und strahlendem Sonnenschein sollte um 16:00 MEZ angepfiffen werden. Damit man auch ja nicht zu spät kommen wollte oder sich auf der ca. 15 km langen Strecke nach Zarpen gar noch verfahren sollte, entschloss man sich bei der Eintracht für die Anfahrt in einem Reisebus. Spieler, Trainer und Fans + 5 Kisten Bier im Gepäck legten einen eindrucksvollen Auftritt hin. A-Klasse Stormarn bei 20 Minuten Anfahrt, doch, das Verhältnis stimmte.

Unbeirrt und mit einer stoischen Ruhe wie ein Eiswürfel schickte Trainer-Legend Aki Schmidt folgende Elf, mit einem Durchschnitts-Alter von 26 Jahren, auf den Rasen.

Tor: Stefan
Verteidigung: Dennis, Marten, Jonas, Niklas
Mittelfeld: Nico, Sören, Eugen, Andy
Angriff: Hassan, Bobby
Bank: Jan, Carsten, Stork, Maurice

Spielverlauf

Noch gar nicht richtig angefangen und schon stand es 4:0 für Blau-Weiß. Uff. Was ist denn hier los? Gegner nur mit 8 Mann auf dem Acker? 4 Elfmeter bekommen? Eigentore am Fließband? Nein! Einfach eiskalt ausgespielt die Nummer.

Die letzten Plätze auf der auch heute wieder gut besuchten Tribüne waren soeben erst eingenommen, da ertönte der Elfmeter-Pfiff des Offiziellen. Hassan wurde regelwidrig gestoppt und kam zu Fall. Die ausbleibenden Proteste der Gäste machten schnell klar das der Schiedsrichter hier absolut richtig lag. Die ungeschriebene Regel „der gefoulte sollte nicht selber schießen“ gilt für Hasi scheinbar nicht. Eiskalt verladen, 1:0 in der 4 Minute.

Ein super Start der uns natürlich in die Karte spielte. Doch das es wirklich so gut laufen würde hätten wohl die wenigsten gedacht. Bereits 60 Sekunden später war Hassan wieder zur Stelle und erzielte nach Vorarbeit von Nico seinen zweiten Treffer.

Der Blau-Weiße Express rollte unaufhaltsam in Richtung Gehäuse der Lübecker. In Minute 8 fasste sich Nico ein Herz und knallte den Ball nach Vorarbeit von Hassan (an 3 Toren beteiligt, Top Nice) wunderschön in den Giebel. Unhaltbar. 3:0 nach 8 Minuten. Einige Zuschauer fragten verwundert beim Verkauf nach ob das Bier vielleicht abgelaufen ist, da sie Ihren Augen nicht trauten und verzweifelt nach einem Grund suchten der diesen Wahnsinn erklären konnten. Doch keine Chance, das Spektakle war noch nicht vorbei. Wiederum keine 60 Sekunden später stand es bereits 4:0. Dennis zirkelte einen Freistoß mustergültig in den Strafraum auf die Platte von Eugen. Mit Druck gegen die Laufrichtung des bis hierhin chancenlosen Keepers der Eintracht in Netz mit der Kirsche. Das Otto-Dechert-Stadion stand Kopf. Jetzt war alles möglich.

Doch was passiert, wenn wir nicht mit 100 % bei der Sache bleiben würde zeigte sich in der 13.Minute. Einmal nicht eng genug dran gewesen, Flanke, Kopfball Tor. 1:4. Da ging sie dahin die Zu-Null-Kiste des Trainers. Verdammt.

Jetzt gönnte sich das Spiel aber erstmal eine verdiente Pause und alle Beteiligten versuchten die Geschehnisse der ersten Minuten zu verarbeiten. Nachdem man dann wieder bei Kräften war setzte man nahtlos an den ersten Minuten an stellte nach 25 Minuten auf 5:1. Hasi, mit seiner 4 Torbeteiligung an diesem Tag, setze Nico in Szene und nachdem er im ersten Versuch am Torhüter gescheiter war, setzte der den Nachschuss in die Maschen.

Gedanklich schon bei einer Maß Bier und der Haxe am Abend setzte es kurz vor der Pause, völlig unnötig, den zweiten Gegentreffer zum 2:5. Eine auch für die A-Klasse kein typisches Ergebnis zur Pause.

Halbzeit 2

Wie wir erwartet hatten kam die Eintracht druckvoll aus der Kabine und ließ keinen Zweifel daran, dass man dieses Spiel noch nicht abgeschenkt hatte. Ein satter Schuss aus 20 Meter fand in der 50. Minute sein Ziel im Tor des TSV und auf einmal war das Spiel sogar wieder ein bisschen offen.

Doch in den nächsten 20 Minuten war es kein sehr schönes Spiel. Viele Zweikämpfe und schlecht zu Ende gespielte Aktionen auf beiden Seiten. Scheinbar hatten beide Teams schon alles an Spektakel in der ersten Halbzeit eingesetzt und jetzt war nur noch Schmalhans Küchenmeister angesagt.

In der Schlussphase der Partie in dem Lübeck nochmal alle Kräfte bündelte schlugen wir gnadenlos zu und setzen den Deckel drauf. Mit einem Doppelpack in 2 Minuten schraubte Action Andy Brylka das Ergebnis auf 7:3 aus Sicht des TSV. Zuerst nach super Pass von Nico und kurz darauf dann nach technisch anspruchsvoller Schulter-Vorlage von Bobby. Jetzt war die Messe aber gelesen. Der Drops war gelutscht. Die Peitsche hatte geknallt. Jeder wusste wo der Frosch die Locken hat und was die Stunde geschlagen hatte. Die Würfel waren gefallen. Klappe zu, Affe tot. Ende Gelände. Schluss, Aus, Mickey Maus. Bitte. Danke.

Nach dem Spiel

Um den Sieg gebührend zu feiern gönnte man sich im Kreise der Mannschaft ein paar schöne Stunden auf dem Zarpener Oktoberfest.
Am kommenden Sonntag den 01.10.17 geht es mit einem Auswärtsspiel beim SV Türkspor Bad Oldesloe weiter. Anpfiff ist um 15:00 Uhr.

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6.Spieltag
SSV Pölitz II - TSV ZARPEN I 0:3 (0:2)

Sonntagmittag, die Sonne scheint und Paddys Haare sitzen. Schönes Wetter, schöne Haare und ein guter Rasen zum Kicken -  alles war angerichtet für Spiel 5 der noch jungen Saison. Es sollte der dritte Sieg und damit die Punkte 8, 9 und 10 eingefahren werden.

 

Vor dem Spiel

 

Gegen den aktuellen Tabellenletzten vom SSV gab es in bisher 11 Spielen gab es 10 Siege, und 1 Unentschieden. Das letzte Duell konnten wir Zuhause mit 8:0 gewinnen. Doch wir waren gewarnt und wollten das Spiel nicht auf die leichte Schulter nehmen, hatte Pölitz zuletzt zwei Siege feiern können (Pokal und Liga).

 

Aufstellung

 

Tor: Stefan
Verteidigung: Marten, Torge, Niklas, Dennis
Mittelfeld: Nico, Christoph, Bobby, Sören
Angriff: Hassan, Maurice
Bank: Tobias, Jonas, Carsten

 

Spielverlauf

 

In den letzten Spielen verschlief unsere Mannschaft wiederholt die Anfangsphase des Spiels und kassierte so bereits Gegentore in der 4., 6. und 12. Minute des Spiels. Also legten die Jungs heute besonderes Augenmerk auf die ersten Minuten der Begegnung und agierten aus einer soliden Defensive heraus.

 

Und der Plan ging voll auf. Dieses Mal waren wir es die in den ersten Minuten erfolgreich waren. Bereits in der 4. Minute netzte Sönke zum 1:0 ein.

 

Nach feinem Zuckerpass von Nico erlief Morris die Kugel und setze Sönke herrlich in Szene. Unsere Nummer 9 ließ dem Keeper der Schwarz-Weißen keine Chance und markierte Saisontor Nummer 3.

 

In der Folge bestimmte wir das Spiel komplett. Der Ball lief sauber durch die eigenen Reihen und wir fuhren Angriff um Angriff. Mal kurze schnelle Pässe in die Spitze oder mit weiten Pässen über die Außen. Der SSV fand keinen Zugriff und wir kamen zu zwei weiteren Großchancen. Einmal stark gehalten und einmal leider (korrekterweise) Abseits.

 

Doch die nächste Chance brachte dann das frühe 2:0. In der 10.Minute war es Marten „Martin MK80“ Kampf der mit seinem ersten Treffer nach gefühlten 428 Spielen mal wieder traf. Den Spitznamen „Dennis Diekmeier der A-Klasse“ ist er damit los. Nach einer starken Kombination war es erneut Morris der als Vorlagengeber glänzte. Gegen den fulminanten Strahl mit Rechts konnte der Torhüter der Pölitzer nichts ausrichten und MK80 ließ sich zu Recht feiern.

 

Wie das im Fussball häufig so ist, setzte sich im Kopf der Blau-Weißen der Gedanke fest, dass es mit einem Gang weniger jetzt auch reichen würde sich die 3 Punkte zu holen. Immerhin führte man beim Tabellenletzten bereits nach 10 Minuten mit 2:0. Hier einen Gang runter zu schalten empfiehlt sich jedoch genauso gut wie auf der Autobahn bei 260 km/h, linke Spur. Ziemlich dumm.

 

So kam Pölitz etwas besser ins Spiel und wurde mutiger. Torgefahr entstand aber nicht wirklich. Nur durch einen Eckball und zwei Freistöße kam der Ball unserem Tor wirklich nennenswert nahe. In der Summe waren wir die bessere Mannschaft und gingen verdient mit 2:0 in die Pause.

 

In der Halbzeitpause schien der Trainer vom SSV die richtigen Worte gefunden zu haben und servierte scheinbar den richtigen Zaubertrank. Mit zwei Wechseln und einigen Umstellungen machten die Hausherren in den ersten 15 Minuten ordentlich Dampf und hatten jetzt auch die Zweikämpfe für sich entdeckt. Wir leisteten uns zu viele einfache Ballverluste im Spielaufbau und spielten Pölitz damit in die Karten. Doch war die Offensive-Abteilung der Gastgeber an diesem Tag nicht in Torlaune und kam auch in dieser Drangphase zu keinem zwingenden Abschluss.

 

Im Stile einer Spitzen-Mannschaft (???) schlugen wir mitten in der besten Phase des Gegners zu. Freistoss Dennis auf die Platte von Hasi, zack und drin das Ding. Mit einem butterweichen Flankenball aus dem Fußgelenk unserer Nummer 7 landete der Ball bei Hassan „Hasi“ Sayegh. Dieser setze den Ball mit der im Amateurfussball gefürchteten Bogenlampe ins lange Eck. Von dem Treffer sollte sich der SSV nicht mehr erholen und wir bekamen wieder besseren Zugriff auf das Spiel. Der ein oder andere Zuschauer mit Blau-Weißer Brille war sich sicher das man hier und heute was für das Torverhältnis hätte tun müssen, doch zum einem Kämpfen die Pölitzer wacker bis zum Ende und gaben nicht auf und zum anderen sind 3 Buden in einem Spiel für uns schon eine Top-Quote. Also einfach mit dem zufrieden sein was man hat. 3 Tore, 3 Punkte und kein Gegentor. Was zudem eine Zu-Null-Kiste des Trainers bedeutet. Juhu, Bier!

 

Nicht vergessen wollen wir den Schiedsrichter der Partie, Tobias Babel vom TSV Bargteheide. Sich als junger Schiedsrichter am Sonntag auf den Acker zu stellen und uns das Fußballspielen zu ermöglichen ist eine riesen Sache. Danke und Respekt an dieser Stelle. Denn wenn man mal ehrlich ist machen wir es den Männern an der Pfeife oft nicht leicht. Und was müssen die nicht hin und wieder ertragen. Du Blinder, Hoyzer, Pfeife – das ist ja noch das harmloseste. Und man vergisst oft, dass auch ein Schiri seine Freizeit, seinen halbe Sonntag investiert. Bei Wind und Wetter und das alles für ein paar Kröten Aufwandsentschädigung. Nach 5 Fehlpässen, einem Eigentor und 3 Abseitsstellungen ist es natürlich leicht die Schuld einem anderen zu geben. Doch am Ende des Tages sind wir alle einig. Wir sind froh und dankbar das es sie gibt, „die Blinden“ an der Pfeife.

 

Nach dem Spiel

 

Nach 5 Spielen stehen 3 Siege, 1 Unentschieden und 1 Niederlage auf dem Konto. Sieg Nummer 4 soll am kommenden Samstag im Heimspiel gegen Eintracht Lübeck folgen. Anpfiff im Otto-Dechert-Stadion ist um 16:00 Uhr.

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5.Spieltag
TSV ZARPEN I – RW Moisling II 4:1 (2:1)

Sommer, Sonne, Heimspiel-Tach. Petrus hatte uns die Tage vor dem Spieltag nicht unbedingt verwöhnt und es regnete Hunde und Katze wie der Engländer sagt. Doch hatte wohl auch er große Lust auf die volle Ladung Amateurfussball und am Sonntag lachte die Sonne über dem Otto-Dechert-Stadion.

Das weite Runde war übersäht mit Zuschauer die Ihre guten Sonntags-Bundfalten-Shorts aus dem Keller geholt hatten, ging man doch davon aus das der Sommer sich bereits verabschiedet hatte. Beine so braun wie ein Glas Milch, mehr Sonnenbrillen als in den Lagern der Hellmuts auf Mallorca und wohltemperiertes Bier. Der Sommer war nochmal einmal zurückgekehrt in den Norden. Es konnte also losgehen.

Nach dem Pokalsieg unter der Woche sollte der erste Heimsieg folgen und Trainer Aki Schmidt stellt im Vergleich zum 3:1 Erfolg vom Dienstag nur auf einer Position um. Dennis rückte für den beruflich verhinderten Andy in die Startelf.

Tor: Stefan
Verteidigung: Marten, Paddy, Niklas, Dennis
Mittelfeld: Nico, Christoph, Sören, Bobby
Angriff: Maurice, Hassan
Bank: Torge, Jonas, Jan, Tobi

Der Gegner war eine unbekannte Größe für unsere Mannschaft, stand man sich heute zum ersten Mal in einem Pflichtspiel gegenüber. Die Lübecker starteten mit einem Sieg und zwei Niederlagen in die Saison und kamen mit einer Tordifferenz von 0 zu uns (4:4 Tore). Eine Wundertüte also.

Spielverlauf

Nachdem man in den letzten beiden Spielen immer früh in Rückstand geraten ist (Hamberge 4., Hammoor 6.) wollte man heute, wenn möglich, ohne Gegentor bleiben. Das Ganze klappte auch stolze 12 Minuten. In eben dieser Minute konnte unser Keeper einen Flankenball nicht festhalten und der Moislinger David Pilen vollstreckte zum 0:1. Wat ein scheiß schon wieder. Aber egal, Mund Brille und Schuhe abgeputzt, weiter geht’s. Es waren wieder Mentalitäts-Monster gebraucht.

Wie in den Partien zuvor schien Blau-Weiß diesen Wachmacher zu brauchen, denn ab dann lief es besser für unsere Jungs. Gute Zweikampfwerte und ein sicherer Abwehrriegel gaben uns die nötige Sicherheit und wir gaben jetzt den Ton an.

Nur 10 Minuten nach dem Gegentor stellte Nico mit einer starken Einzelaktion die Uhr wieder auf null. Der Treffer zum 1:1 war (mal wieder) was fürs Auge. Ballverlust, nachgesetzt und die Kirsche zurückerobert. Eben schnell im Vorbeigehen den beiden Verteidiger einen amtlichen Palstek-Knoten und die Hüftgelenke gezwirbelt, dem Dritten durch die Hosenträger gespielt und das Leder satt unter die Latte gedrückt. 4 Tor im 4 Spiel. Stark.

Das Spiel wurde jetzt lebhafter, denn auch Moisling erhöhte nochmal die Schlagzahl. Die ganz klaren Dinger gab es auf beiden Seiten nicht, es war dennoch sehr unterhaltsam und ein schönes Fussballspiel. Die Zuschauer waren zu beneiden. Amateurfussball vom Feinsten, herrliches Wetter und leckeres Bier. Was will man an einem Sonntag denn mehr?

Die Halbzeitpause und die währenddessen stattfindende Halbzeitshow mit Super-Bowl Charakter rückten näher und vieles deutete auf ein Remis zur Pause hin. Doch holten unsere Jungs nochmal Schwung und setzten sich in der Spielhälfte der Lübecker fest. Nach einem klassischen Getümmel spitzelte Hassan den Ball mustergültig auf links zu Christoph, welcher sich bedankte und den Ball mit einer stoischen Ruhe, wie man es sonst nur von deutschen Autofahrern im Stau kennt, zum 2:1 über die Linie drückte. Ein Spielzug so wunderschön wie Donatella Versace. Aber drin das Ding. Führung, Pause, Gut.

Alles in Allem war das ein ordentliches Fussballspiel in der ersten Hälfte. Es gab also keinen Grund etwas daran zu ändern. So dachte man zumindest. Irgendwas scheint bei beiden Teams in den Pausentee gekommen zu sein, denn der zweite Durchgang bot alles was den Amateurfussball so besonders macht. Tore, Karten, Diskussionen, echte Typen und am Ende viel Gesprächsstoff für die Hopfenschorlen Runde am Tresen.

Die rotweißen Gäste kamen besser aus der Kabine und drangen unsere Jungs bis an den eigenen 16er zurück. Eine 1 gegen 1 Situation konnte Stefan noch entschärfen, doch der anschließende Nachschuss war für unseren Schlussmann nicht mehr zu erreichen. Der Ball rauschte in Richtung Tor und es roch nach dem frühen Dämpfer und Ausgleichstreffer. Doch Paddy „Pirlo Jesus“ Schön tauchte blitzartig ab und klärte den Ball auf der Linie. Doch womit? Nach Ansicht des Offiziellen war da eine Hand mit im Spiel. Die Hand Gottes? Trotz Hawkeye-System konnte diese Szene nicht zweifelsfrei aufgeklärt werden. Es blieb also bei der Entscheidung von Schiri Hartmut Ruge, Elfmeter und Platzverweis für Pirlo in der 55.Spielminute.

In Fachkreisen wird diese Elfmeter-Szene als „Schlüsselmoment“ oder „Knackpunkt“ bezeichnet. Denn trifft Moisling sind sie wieder voll im Spiel und auch noch in Überzahl. Fällt der Ausgleich nicht kann das dem TSV einen Schub geben und man ringt den Gegner trotz Unterzahl nieder.

Nachdem Stefan „SM1“ Meyer bereits gegen Tremsbüttel einen (inoffiziellen) Elfmeter halten konnte (der Strafstoß wurde auf Grund fehlenden Fingerspitzengefühls widerholt), konnte er heute ganz offiziell einen gehaltenen Elfmeter in seine Statistik schreiben. Absolute Stille im Stadion – Anpfiff – Anlauf Stürmer – Schuss nach rechts – Gehalten! Marcel Reif entfuhr es Zuhause auf der Terrasse ein leises „überragend“ und er wischte sich eine Träne aus dem Gesicht. Stadionsprecher Tim Raab skandierte den Namen unseres Torhüters und die Tribüne glich einem Tollhaus. Mitten in den Jubel hinein setzte Moisling nach und kam erneut zum Abschluss. Doch auch diesen Ball konnte Stefan halten. Das gab Rückendwind!

Trainer Aki Schmidt reagierte auf den Platzverweis und brachte den aus den Staaten zurückgekehrten Capitano Torge Wolgast. Und eben dieser sollte in der nächsten, mitunter spielentscheidenden, Szene eine Rolle spielen. Nach gewonnen Zweikampf ließ er seinen Gegenspieler stehen und schwebte wie einen Weißkopfseeadler davon. Ein sehr beruhigendes Bild. Doch dieses wundschön harmonische Zusammenspiel von Eleganz und Anmut wurde durch ein grobes Foulspiel unterbrochen. Der Offizielle überlegte nicht lange und zückte die rote Karte. Eine durchaus harte Entscheidung, doch hieß es nun wieder 10 gegen 10.

Und schon der nachfolgende Spielzug brachte das 3:1 für die Hausherren. Nachdem das mit dem Getümmel kurz vor Pause schon so gut geklappt hatte, machten wir das einfach nochmal. Von der linken Strafraumkante gelangte der Ball über Hassan zu Sören. Unsere Nummer 9 belohnte sich für seine zuletzt starken Auftritte und bugsierte das Spielgerät mit einem satten Flachschuss ins Tor.

Bei noch 20 Minuten auf der Uhr war die Moral der Lübecker jetzt gebrochen und wir ließen nicht mehr wirklich was anbrennen. Einer der vielen Nadelstiche und Konter brachte sogar noch das 4:1. Mit seinem dritten Assist an diesem Tag machte Hassan „Hasi“ Sayegh seine Leistung perfekt. Klasse Pass in die Schnittstelle auf Nico und der machte mit dem Aussenrist seinen zweiten Treffer in diesem Spiel. Nach 4 Spielen mit 5 Tore dazustehen und das als Mittelfeldspieler ist eine mehr als starke Quote. Weiter so Junge!

Die letzten 10 Minuten passierte nichts mehr und da war endlich der verdiente Heimsieg.

Nach dem Spiel

Am 17.09.17 geht es weiter mit einem Auswärtsspiel beim SSV Pölitz. Anpfiff ist um 13:00 Uhr.

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1.Runde Kreispokal Stormarn

TSV ZARPEN I – SV HAMMOOR I 3:1 (1:1)

Vor dem Spiel

Gegen den Ligakonkurrenten aus Hammoor trennte man sich in der abgelaufenen Saison in beiden Spielen unentschieden (0:0/2:2). Die Gäste haben in der letzten Saison lange um den Aufstieg mitgespielt, man wusste also das es nicht einfach werden würde in die nächste Runde einzuziehen. Und auch das verlorengegangene Derby vom Wochenende wirkte sich auf das heutige Spiel aus. Nur 12 (halbwegs) gesunde Spieler standen Trainer-Ikone Aki Schimidt zur Verfügung. Wie sich zeigen sollte alles reine Mentalitäts-Monster.

Tor: Stefan
Abwehr: Andy, Paddy, Niklas, Marten
Mittelfeld: Nico, Christoph, Sören, Bobby
Angriff: Hassan, Maurice
Bank; Tobi

Spielverlauf

Wie schon am Wochenende klingelte es bereits nach wenigen Minuten im Gehäuse der Blau-Weißen. Nach 6 gespielten Minuten traf der Gast aus Hammoor zur verdienten 1:0 Führung. Die rund 50 Zuschauer sahen eine unsicher wirkende TSV Mannschaft und einen druckvollen SVH. Sehr frühes und aggressives Anlaufen der Vierkette, starkes Pressing im Mittelfeld und das Momentum auf Ihrer Seite machten die Schwarz-Weißen ordentlich Dampf. Der TSV wirkte fahrig und leistete sich Fehlpass um Fehlpass.

Das kann ein langer Abend werden. Flutlicht, unter der Woche, Derbypleite in den Knochen, frühes Gegentor. Wofür das alles überhaupt? Um in der nächsten Runde gegen den SV Eichede die Hütte voll zu bekommen? JA!

Nach knapp 20 Minuten in denen unsere Mannschaft vieles hat vermissen lassen, wurde der Schalter umgelegt. So nach dem Motto „Wenn ich schon mal hier bin dann lass ich es jetzt auch krachen“. Ab jetzt hatten wir auch Bock auf Fussball und nahmen den Pokal-Fight an. Es folgt ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. Es ging ordentlich zur Sache, allerdings immer im grünen Bereich.

Nach etwas mehr als einer halben Stunde belohnten wir uns für unsere Mentalität und kamen zurück ins Spiel. Nach einer Ecke für die Gäste rollte der TSV Express in Form von Morris unaufhaltsam in Richtung gegnerisches Tor. Mit dem weltweit bekannten Bauern-Trick (Ball rechts vorbeilegen, links vorbeilaufen) narrte Morris seinen Gegenspieler und nahm ordentlich Fahrt auf. (Angeblich wurde der Trick übrigens nach „Bauer-Lindemann“ benannt, welchem den Sagen und Legenden nach die Ländereien rund um den Sportplatz in Zarpen gehören.) Mit einem starken Laufweg setze sich Hassan in Szene und wurde von Morris lehrbuchmäßig bedient - perfekt in den Lauf. Nachdem Hassan den Schuss der gleich folgen sollte in den vergangen 34 Jahren im Training bis zum Erbrechen und zum Leidwesen seines Torhüters geübt hatte, war allen in Blau-Weiß klar das der Ausgleich jetzt fällt. Mit dem Gefühl im Fuß wie sonst nur Roger Whittaker in seiner Stimme lupfte er den Ball in vollem Lauf über den Torhüter hinweg. Der Ball segelte seine 25 Meter in Seelenruhe durch den Zarpener Abendhimmel und dachte wahrscheinlich über das Für und Wider nach was es heißt Spielball beim TSV Zarpen zu sein. Landet man doch meistens auf dem Feld von Bauer Lindenmann als in einem schönen weichen Tornetz. Kurz um: Eine Wahnsinns-Bude. Bockstarker Konter. Hübsch.

Jetzt merkten wir das da heute doch was geht und übernahmen mehr und mehr die Kontrolle des Spiels. Hammoor steckte keines Wegs auf und blieb Offensiv weiter gefährlich. Auch wir erarbeiteten uns weitere Möglichkeiten, ließen jedoch die letzte Präzision vermissen und so ging es leistungsgerecht mit einem 1:1 in die Kabinen.

In der Kabine war die Stimmung top und bei minimal kalkhaltigen Leitungswasser war die Marschroute klar: Voll auf Sieg spielen.

Und der Plan ging voll auf. Nach nur einer gespielten Minute stand es 2:1 für den TSV. Nach einem brutal starken 75 Meter Pass von Niklas in den 16er versuchte Bobby sein Glück mit dem Kopf. Doch nach einer Schönheits-OP an der Nase, welche nicht nur aus optischen Gründen dringend notwendig gewesen war, konnte er den Ball nicht mit genügend Kraft auf den Kasten bringen und scheiterte am Schlussmann der Gäste. Den Abpraller nutze Morris um seine bis dahin starke Leistung zu krönen und erzielte das 2:1. Eiskalt und abgezockt wie sonst nur die Klau-H**** am Ballermann.

Das gab natürlich Rückenwind und wir spielten uns sozusagen in einen Rausch. Die Statistiker in Köln zählten zu Weilen 100% gewonnen Zweikämpfe für unser Team. Sichtlich angeschlagen vom frühen Gegentor fand der SVH kaum noch statt und geriet immer mehr unter Druck. Exemplarisch dafür war das 3:1 in der 56. Minute.

Christoph setze sich stark gegen 2 Gegenspieler durch und wurde dann rund 20 Meter vor dem Kasten quasi alleine gelassen. So alleine ist man eigentlich nur wenn man ein alkoholfreies Bier ist und bei Paddy im Kühlschrank steht. Seine möglicherweise als Torschuss gedachte Vorlage landete bei Sören welcher sich nicht zweimal bitten ließ und naja nennen wir es mal „souverän“ das 3:1 erzielte.

Hammoor fand jetzt überhaupt nicht mehr statt und überließ uns weite Teile des Spielfeldes. Mehr als 3 Buden in einem Spiel ist scheinbar nichts für uns und so ließen wir Chance um Chance liegen. An mangelndem Einsatz lag es nicht, der war ausgezeichnet. Auch die Bewegung ohne Ball war an diesem Abend hervorragend. Doch Tor Nummer 4 wollte einfach nicht fallen. Als sich die Gäste in der 70.Minute mit einer Gelb-Roten Karte auch noch selber schwächten war das Spiel gelaufen. Wir ließen den Ball gut in den eigenen Reihen laufen und ganz Stile eines guten Pferdes sprangen wir nur noch so hoch wie nötig.

Nach dem Spiel

Am Ende ein verdienter Sieg welcher mit Runde 2 belohnt wird und eine gute Vorbereitung auf das Duell mit RW Mosiling II am Sonntag. Anpfiff im Otto-Dechert-Stadion zu Zarpen ist am 10.09.17 um 15:00 Uhr.

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4.Spieltag
SV Hamberge I - TSV ZARPEN I 4:2 (2:2)

Im dritten Spiel der Saison gab es für Blau-Weiß die erste Niederlage. Im Derby beim Nachbarn vom SVH musste sich unsere Mannschaft am Ende mit 4:2 geschlagen geben. Vorallem in der ersten Halbzeit zeigten unsere Jungs eine bärnstarke Vorstellung und kamen nach einem frühen Rückstand großartig zurück. Alles in allem war es ein gutes Derby und unsere Jungs hätten am Ende etwas Zählbares verdient. Doch am Ende fehlte die Cleverness vor dem Tor und die Lebensversicherung der Hamberger war ja auch noch da.

Vor dem Spiel

Nach dem Derbysieg gegen Reinfeld (1:0) und dem 2:2 Unentschieden Zuhause gegen Tremsbüttel wartete auf unser Team die dritte Mannschaft gegen die man im Vorjahr keine Punkte einfahren konnte. Hamberge startete mit 3 Siegen in die Saison. Zwei knappe Siegen gegen Siebenbäumen und Siek (3:2/1:0) und einem klaren 4:0 gegen Hammoor.

Spielverlauf

Motivation und Entschlossenheit lief unseren Spielern nur so aus den Ohren. Man wollte endlich mal wieder was mitnehmen aus Hamberge. Doch ein Start wie in dieses Derby weckte erste Zweifel ob das an diesem Tag möglich ist. 4 Minuten waren gespielt als sich Hamberges Stürmer Beth zum ersten Mal traf. Ecke Zarpen, Konter Hamberge. Der Ex-Zarpener Marvin Tebelmann setze die Lebensversicherung des SVH in Szene und dieser vollstreckte Eiskalt.

Ein echter Wirkungstreffer, hatte man sich für dieses Spiel doch eine Menge vorgenommen.
Doch mit dem Wissen das noch rund 85 Minute zu gehen waren, schüttelten sich unsere Jungs einmal kräftig und kamen zurück wie einst Rocky Balboa in jedem Film der Reihe.

Wir kontrollierten weite Teile des Spiels und gewannen Zweikampf um Zweikampf. Das war richtig gut und der Ausgleich lag in der Luft. Nach 18 Minuten fiel der verdiente Treffer. Nico fasste sich ein Herz und setze einen Freistoß direkt ins Tor. Die Qualität des Treffers soll auf keinen Fall gemindert werden, doch er hatte auch leichtes Spiel, stand die Mauer der Hamberger doch mehr als dankbar.

Jetzt ging so richtig die Post ab. Wie ein angeschlagener Ivan Drago taumelte der Gastgeber und Zarpen drückte auf die Führung. Nur 4 Minuten nach dem Ausgleichstreffer bot sich für Blau-Weiß die Chance zur Führung. Nico ging mit Tempo in die Box und wurde per Foulspiel gestoppt. Folgerichtig gab es Elfmeter. Hassan „Hasi“ Sayegh zeigte Eier und erzielte das 2:1. Klassisch ausgeguckt und verladen. Bockstark.

Im Anschluss boten sich noch weitere Gelegenheiten doch zum dritten Treffer reichte es nicht mehr. Eine Führung zur Pause wäre eine gute Sache und als man sich auf den Pausentee eingestellt hatte, zeigte sich die Lebensversicherung dem SVH erneut. Stürmer Beth tankte sich gegen 3 Mann in den 16er und ließ Stefan im Tor keine Chance. Der Mann weiß einfach wo die Hütte steht.

So mussten wir quasi mit dem Pausenpfiff den Ausgleich schlucken. Schade. Aber Lebe geht weiter.

Die zweite Hälfte bot den rund 100 Zuschauer leider nicht mehr das gleiche Spektakle wie die erste Hälfte. Wir schafften es nicht den Schwung mit aus der Kabine zu nehmen und gerieten ab der 60 Minuten immer mehr unter Druck. Die Hausherren kombinierten bis zum 16er ließen die absolute Torgefahr aber ebenfalls vermissen.

Das Spiel war jetzt geprägt von harten und fairen Duellen im Mittelfeld. Fussball fand nur wenig statt. Aus dem Nichts dann der Nackenschlag für unsere Elf. Eine Flanke landete auf dem Kopf eines Hamberger Stürmers, von dort ging der Ball an seine Hand und ins Tor. Der in dieser Situation besten positionierte Schiedsrichter sah dennoch keine Veranlassung den Treffer als irregulär zu bewerten. Fassungslosigkeit im Lager unseres TSV. Ohne die aktive Bewegung der Hand, wäre der Ball nie und nimmer im Tor gelandet. Das war zu diesem Zeitpunkt, in der 75. Minute, ein Treffer von dem wir uns nicht mehr erholen sollten. In Minute 89 setze die Lebensversicherung der Hamberger den Deckel drauf und traf stark zum 4:2.

In der Nachspielzeit prallte der Torhüter vom SVH mit einem unserer Spieler zusammen und blieb verletzt liegen. Die Verletzung war schwerwiegender als im ersten Moment vermutet und der Spieler musste mit dem Krankenwagen abgeholt werden. An dieser Stelle gute Besserung von uns allen.

Nach dem Spiel

Leider hat eine gute Leistung an diesem Tag nicht gereicht um Punkte aus Hamberge zu entführen. Dennoch hat unsere Truppe ein starkes Spiel gezeigt und wird weiterhin ein Wörtchen mitreden im Kampf um die oberen Plätze. Die Einstellung war ausgezeichnet und das Team steht zusammen. Der nächste Dreier wird nicht lange auf sich warten lassen.

Ausblick

Dienstag am 05.09.17 geht’s schon weiter. Auf der Road to Tremsbüttel wartet in der ersten Pokalrunde der SV Hammoor auf uns. Anpfiff in Zarpen ist um 19:30 Uhr.

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3.Spieltag
TSV ZARPEN I - VfL Tremsbüttel II 2:2 (2:1)

Im ersten Heimspiel der neuen Saison trennten wir uns 2:2 Unentschieden gegen die Zweitvertretung vom VfL Tremsbüttel. Am Ende geht das Ergebnis in Ordnung da uns im zweiten Durchgang die Durchschlagskraft gefehlt hat.

Aufstellung: Stefan – Marten, Jan, Paddy, Carsten – Nico, Christoph, Andy, Bobby – Sören, Maurice
Bank: Dennis B, Niklas, Jonas, Dennis K., Hassan, Jan K.

Spielverlauf

Das Otto-Dechert-Stadion war gut besucht an diesem herrlichen Sonntagmittag. Unsere Zweite und die Altherren kurbelten den Getränkeumsatz in angemessene Höhen und auch der Gast hatte den ein oder anderen Anhänger mitgebracht. Es war angerichtet für den ersten Heim-Auftritt unserer Mannschaft.

Die Gäste begannen mit einem hohen und frühen Pressing, sodass es für uns erstmal galt sicher zu stehen und Ballsicherheit zu erlangen. Nach 10 Minuten waren wir drin im Spiel und erspielten uns erste gute Aktionen in Richtung gegnerischem Tor. Bei Ballbesitzt agierte Tremsbüttel ausnahmslos mit langen Bällen. Obwohl bekannt, kam der VfL so immer wieder zu Abschlüssen, jedoch ohne echte Torgefahr.

Einer dieser langen Bälle führte schlussendlich zu einer Flanke von der rechten Angriffsseite welche beim Stürmer der Grün-Weißen landetet. Ein Wackler nach rechts, Ball vorbei gelegt, langes Bein, Pfiff, Elfmeter. (Leider) ein klarer Elfmeter. In dieser Phase des Spiels natürlich ärgerlich, aber sowas passiert im Fussball ja immer mal wieder. Außerdem war der Ball ja auch noch nicht im Tor.

Der Schütze setze den Ball in die rechte untere Ecke und genau dahin war unser Kepper Stefan „SM1“ Meyer ebenfalls abgetaucht und hielt den Ball. Der Abpraller konnte dann zur Ecke geklärt werden. Der Jubel war natürlich groß, doch hatte man die Rechnung ohne den an diesem Tag ansonsten weitestgehend unauffälligen Schiedsrichter Manuel Baldermann von TSV Grabau gemacht. Nach Auffassung des Schiedsrichters waren zwei Spieler vom TSV zu früh in den Strafraum gelaufen. Wiederholung! Diese Meinung hatte der Offizielle im weiten Rund des Stadions relativ exklusiv für sich beansprucht, denn niemand auf dem Platz oder auf den Rängen konnte diese Entscheidung nachvollziehen. Vor allem unser Keeper war mit dieser Entscheidung nicht einverstanden, haben die Torhüter bei einem Elfmeter nicht ohnehin schon die A-Karte. Die Schützen dürfen verzögern und den Torhüter ausgucken und der TW darf auf der Linie ein bisschen hin- und herspringen, aber dabei bloß nicht zu früh die Linie verlassen. Taubenzüchterverein DFB, Danke für diese schöne Regelung.

Den zweiten Versuch verwandelte Tremsbüttel und lag in der 20 Minute mit 1:0 in Führung. Das fühlte sich irgendwie ungerecht an. Aber so ist er ja unser schöner Amateurfussball.

In Minute 22 gab es dann erneut Elfmeter. Dieses Mal auf der anderen Seite. Andy wurde im Strafraum regelwidrig zu Fall gebracht, folglich musste der Unparteiische auf Strafstoß entscheiden. Auch hier eine klare Sache. 3 Elfmeter in 2 Minuten, sowas bietet nur der Amateurfussball. Ein Traum, oder wie Friedrich Leonhard Ignatius Josef Maria Lamoral Balthasar von Thurn und Taxis sagen würde: Ein Drrauumm!

Nico „Segundo Capitano“ Röhrich übernahm die Verantwortung und erzielte mit einem satten Schuss ins linke untere Eck den Ausgleich.

Wir hatten nach dieser schnellen Antwort jetzt Überwasser und drängten auf die Führung. Nur 8 Minuten später war es auch schon so weit. Ein Bilderbuch Spielzug über links brachte das 2:1. Über Jan „Stork“ Storm gelang der Ball auf die linke Außenbahn zu Action-Andy Brylka welcher im Doppelpass mit Sören "Söhnke" Witt den Ball zu Maurice „Morris“ Munier brachte. Der starke Spielzug landete am Ende bei Nico, welcher sofort abzog und den Ball dermaßen geil in den Knick setzte das da aber mal so gar nichts zu halten gab. Das Bibliographische Institut in Berlin soll darüber nachdenken den Superlativ von „satt“ im Duden zu ändern und eine Beschreibung dieses Schusses einzutragen. Ergebnis bei Redaktionsschluss noch offen. Hätte das einer gefilmt, ein Besuch an der Torwand im aktuellen Sportstudio wäre so sicher wie das Amen in der Kirche gewesen.

Leider wollte bis zum Pausentee kein weiteres Tor mehr gelingen, also ging es mit der knappen aber verdienten Führung in die Kabinen.

Durchgang 2 startete sehr schlecht für uns denn nach 50 Minuten stand es 2:2. Nach einem langen Einwurf von der Seite (ja auch die Einwürfe wurden vom VfL lang gespielt) waren wir gedanklich noch in der Kabine und die Gäste kamen zum glücklichen Ausgleich.

Es wurde eine schwere 2 Halbzeit. Zu wenig Fussball, zu viel Kampf und Krampf. Uns fehlte die nötige Durchschlagskraft um nochmal richtig gefährlich zu werden. Nach einer Ecke hätte es beinahe geklingelt doch verfehlte Morris den Ball nur um Zentimeter. Leider wollte der dritte Treffer an diesem Tag nicht mehr fallen und so gab es gegen die Jungs aus Tremsbüttel eine nicht ganz unverdiente Punkteteilung.

Mit 4 Punkten aus 2 Spielen fahren am kommenden Samstag den 02.09. zum Derby nach Hamberge. Nachdem wir in der letzten Saison beide Duelle verloren hatten, wollen in dieser Runde natürlich was mitnehmen und wollen uns den Derbysieg holen

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2.Spieltag
VfR Todendorf I - TSV ZARPEN I Abbruch (Gewitter)
Nachholspiel steigt am 31.10.17
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1.Spieltag
SV Preußen Reinfeld II – TSV ZARPEN I 0:1 (0:0)

Zum Start in die neue Saison gab es nicht irgendein Spiel, nein! DERBY war angesagt.
Da wartete gleich mal ein richtiger Brocken auf uns. Gegen die Zweite Mannschaft vom Nachbarn aus der Karpfenstadt forderte
uns also gleich ein Titelaspirant auf den Aufstieg.

Unsere Bilanz vor diesem Spiel war beinahe ausgeglichen.In 14 Spielen gab es 4 Siege, 5 Unentschieden und 5 Niederlagen.
Doch in den letzten Jahren hatte meist der SVP die Oberhand. Unser letzter Sieg datiert vom 06.12.2014 (1:0 Heimsieg).
Auswärts konnten wir sogar seit über 8 Jahren nicht mehr gewinnen.

Trainer Legende Aki Schmidt und sein kongenialer Partner Ingo Seele schickten folgenden 11 Helden auf den Rasen:

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